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Die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (mehr) über grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement für die vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, Psychotherapeuten und medizinischen Versorgungszentren beschreibt: "Die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, Psychotherapeuten und medizinischen Versorgungszentren sind nach § 135 a Abs. 2, Nr. 2 des SGB V verpflichtet, ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln. Dabei hat der Aufwand in einem angemessenen Verhältnis, insbesondere in Bezug auf die personelle und strukturelle Ausstattung, zu stehen." Eine detaillierte Erläuterung zu der Richtlinie erhalten Sie (hier). Die Arztpraxen haben heute nicht mehr die dazu notwendigen Ressourcen und vor allem nicht die Zeit, die hierbei geforderten Ansprüche und Erwartungen zu erfüllen. Dazu kommen vor allem noch andere Facetten wie Finanz- und Dienstleistungsrisiken, Umwelt und Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Informationssicherheit, Datenschutz und andere mehr, die eine moderne Arztpraxis berücksichtigen muss. Das ist der Ansatz der H&Spraxis im Rahmen eines integrierten Managementsystems, ein externes Managementteam zur Seite zu stellen, das die Wünsche und Vorstellungen der Patienten, des Praxisinhabers und den gesetzlichen Anforderungen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Arbeitsschutz, Hygiene und Datenschutz realisiert. Die H&Spraxis führt die teilnehmenden Praxen zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 mit entsprechendem Siegel des deutschen Akkreditierungsrats (DAR-Siegel) und somit mit internationaler Anerkennung. Zwar ist eine Zertifizierung nicht ausdrücklich gefordert, aber wenn der Gesetzgeber bereits von "systemübergreifend" und "nach wissenschaftlich fundierten Methoden" schreibt, ist dies für uns nur konsequent. Das Managementteam setzt sich aus anerkannten QM-Auditoren, KBV-lizensierten QEP-Trainern, gesetzlich anerkannten Datenschutz-, Hygiene- und Arbeitsschutzbeauftragten zusammen. Das Konzept wird im Sinne des Preis-/Leistungsverhältnisses als Arbeitsgemeinschaft in Form der "Gruppen- / Matrixzertifizierung" umgesetzt. Das bedeutet, dass mehrere Praxen gleicher Fachrichtung und Grösse mit ihrem zukünftigem Managementteam das Projekt gemeinsam angehen und gegenseitige Unterstützung anbieten. Dazu hat die H&Spraxis eine Systemzentrale eingerichtet, die sich um alle Belange der teilnehmenden Praxen kümmert. Neben der Organisation der Veranstaltungen und der Hilfe bei besonderen Fragestellungen ist ihre wichtigste Aufgabe die Organisation und Kommunikation des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. In der Zentrale laufen alle Auditberichte und die in den Praxen erhobenen Kennzahlen zusammen. Jede notwendige Änderung wird von dort aus erledigt. Sie haben stets die aktuellsten Dokumente, die eigene, meist mühselige Pflege entfällt. In einem von der Systemzentrale moderierten User-Forum haben die teilnehmenden Praxen die Möglichkeit, sich auch ausserhalb von Büro- und Praxiszeiten auszutauschen oder z.B. Dokumente und Unterlagen (Anamnesen, Aufklärungen u.a.) einzustellen und abzurufen. Trotz des grundsätzlichen Ziels, Unterstützung bei der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben im Qualitätsmanagement zu bieten, wird das Konzept der H&Spraxis nicht nur bei der Zertifizierung enden. Gerade dann beginnt Praxisoptimierung durch das Qualitätsmanagement erst richtig und entfaltet den Zusatznutzen, den man klassisch von Teamarbeit und Benchmarking erwartet. Um die gewünschte Dynamik in das Konzept zu bringen, wird das Kennzahlensystem der "Balanced Scorecard" eingeführt. So führt dann ein internes wie auch externes Benchmarking ("Lernen mit und an den Besten") zu zusätzlichen Verbesserungen für die Praxen. Das höchste Augenmerk wird jedoch auf den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) mit dem Focus auf wirtschaftlichen Erfolg gelegt. Das Konzept der H&Spraxis ist ein Wachstumsmodell . Zusätzliche Praxen bringen neue Erkenntnisse ein und geben neue Impulse. Allerdings müssen die Praxen auch zueinander passen. Die teilnehmenden Praxen sollten somit bestimmte Qualitätsstandards erfüllen. Die Vorteile bei dem Konzept liegen hauptsächlich in der Teamarbeit. Nicht nur, dass diese Organisationsform interessante Preise zulassen kann, vielmehr bedeutet Gruppenarbeit, nicht immer alles selbst erarbeiten und entwickeln zu müssen, sondern auch auf die Erfahrungen, Tips und Unterstützung von KollegInnen zurückgreifen zu können. Hauptvorteil jedoch ist die Organisationsform mit einer Systemzentrale und dem Managementteam sowie die Informationspolitik und das Benchmarkverfahren. Dies bedeutet für die teilnehmenden Praxen Zeitersparnis pur. Stets sind dessen Unterlagen auf dem neuesten Stand. Und jede Auswertung der gesammelten Qualitätsaudits und das Benchmarking bringt neues Verbesserungspotenzial für die Praxen. Das Konzept und die daraus resultierenden Inhalte wird in modernster Form und immer aktuell via Internet in einem geschützten Bereich zur Verfügung gestellt. Für die Praxen bringt die Zertifizierung folgende Vorteile: - Verringerte Haftungsrisiken für Praxisleitung, - Wertsteigerung der Praxis, - Verbesserte Konditionen bei Banken, Versicherungen, etc., - Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerber, - Optimierte Patienten-, Auftraggeber- und Mitarbeiterorientierung, - Effiziente Ausnutzung der zur Verfügung stehende Ressourcen, - u.v.m. |
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